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Dienstag, 1. April 2014 0 Kommentare

April, April!

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--- Ende ---

Jaja, der erste April! Mensch, was doch die Zeit vergeht. Auch Flo konnte Mimi heute in den April schicken. Diese hatte nämlich vollkommen vergessen, welcher Tag und Monat es überhaupt war.
Da heute allerdings das Saubermachen nicht wirklich lange dauerte, machten wir uns mit (einer neuen, ebenfalls aus London kommenden) Sarah auf in die Weinberge zu einer privaten Weintour. 
Wir schauten uns neue Winzerei, als auch die Favoriten unserer letzten Weintour an. Flo Bit sich als Fahrer an, konnte also nicht wirklich viel trinken. 
Der erste Stopp war ein Weinkeller, in dem es viele Schaumwein gab.
Als nächstes ging es zu einer kleineren Winzerei, die ebenso Olivenöle und Essige herstellt. Hier gibt es von Weißwein- über Zimt-Vanille- und karamellisierte Essig oder auch diverse Öle wirklich alles, was den Gaumen verwöhnt. Nachdem wir uns durch zahlreiche in Öl oder Essig getunkte (Toast-)Brotstückchen probiert hatten, kam dann noch eine kleine Weinverkostung. Auch hier war wieder der Moskato der Favorit.

Anschließend fuhren wir zu der Chocolate Factory.

Hier gab es zwar viel Süßkram, allerdings dürfte man nur das Fudge (weicher, nougatähnlicher Block) in verschiedenen Geschmacksrichtungen probieren. Es war wirklich verdammt lecker, aber auch verdammt teuer! Es wurde also auch hier nicht gekauft. 
Nächster Stopp war dann wieder der Käse- und der Schokoladenladen. Zudem statteten wir dem Teeladen noch einen Besuch ab, in dem man Tee und Marmelade probieren konnte.

Danach fuhren wir zum Olive Centre. Da jeden Tag andere Dips zur Verfügung gestellt werden, waren auch diesmal für uns neue Geschmäcker dabei. 
Auf unserem Weg zurück ins Hostel machten wir noch mal Halt bei einem Weinkeller. Dort probieren die beiden Mädels noch ein paar unterschiedliche Weine, ehe wir noch einmal zu dem Öl- und Essigladen fuhren. Dort suchten wir uns, zusammen mit Sarah, einen Viererpack in der Größe 100 ml: Knoblauchöl, Guaven- und karamellisierter Essig (2mal). Gerade als wir beim Auswählen waren,
klingelte Flos Handy. Es war Ben. Er sagte uns, dass sie schon in Port Macquarie (unser erster gemeinsamer Stopp) seien, da sie einen Streit mit den Besitzern, also ihren Arbeitgebern, hatten und diese sie rausgeschmissen hatten. Überwältigt von diesen Neuigkeiten sagte Flo erst einmal, dass er diese erst einmal an Mimi weitergeben muss. Außerdem muss Nigel darüber informiert werden, dass wir schon in zwei Tagen abreisen, wenn wir genau zwei Wochen gearbeitet haben und uns mit Ben und Sarah treffen wollen. Deshalb fuhren wir sofort zum Hostel zurück. Uns ging so viel durch den Kopf: wir haben noch so viel Essen übrig, was passiert mit dem Sponsorship von Mark und Sandy für Ben, wir wollten uns noch von Leuten in Port Stephens verabschieden,... 
Als wir am Hostel ankamen, liefen wir deshalb sofort zur Rezeption. Als wir jedoch 5 Meter von dieser entfernt waren, schauten plötzlich Ben und Sarah hinter dem Busch hervor. Danach noch Regina und Randi und Olaf und Renaye. Und alle riefen: "April fool!" 
Verdammt, die haben uns echt rangekriegt! Eigentlich wäre es schon gut gewesen, Hunter Valley früher zu verlassen. Schließlich ist es hier stinklangweilig und früher zu gehen würde bedeuten, dass wir mehr Zeit hätten, die wir an schönen Plätzen zu verbringen.

Wie auch immer. Nachdem jeder begrüßt wurde und Mimi sich ihre Tränen weggewischt hatte, wurde sich erst einmal hingesetzt und ein wenig getrunken. Schließlich war es eine große Überraschung und alle übernachteten hier für eine Nacht.

Nach einer Weile wurde dann so langsam jeder hungrig, weshalb wir uns in unsere Autos setzten und zu coles fuhren. Doch vorher mussten wir uns von Randi und Olaf verabschieden, die von ihren ehemaligen Arbeitgebern abgeholt wurden. Sie helfen diesen nämlich bei den Vorbereitungen zu einem Festival. Bei coles angekommen kauften wir weitere Zutaten für unser BBQ, das für heute Abend geplant ist. 
Als dies dann erledigt war, ging es zurück, wo Ben mit dem Fleisch startete, während der Rest die Salate, Getränke und Brote vorbereiteten. Wir konnten übrigens auch gleich unseren neuen Guaven-Essig benutzen - lecker!


Das Essen war wirklich vorzüglich und wir hatten einen wunderschönen Abend mit unseren Freunden. Es wurde wirklich lange geredet und getrunken, ehe sich jeder müde in seine Betten machte.
Donnerstag, 27. März 2014 0 Kommentare

Home is where your heart is

Weil wir heute nur sehr wenig sauber machen mussten, konnten wir schon sehr früh in Richtung Port Stephens aufbrechen - mittlerweile schon zu unserem (zweiten) Zuhause geworden. Gegen 13 Uhr kamen wir dort an und wir machten uns sofort mit Rand und ihrem Freund zum Recycling-Hof. Dort hofften wir Utensilien für unseren Trip günstig erstehen zu können.
Für Mimi war es das reinste Paradies. Man könnte es eigentlich mit einem 365-Tage-Indoor-Flohmarkt vergleichen. Wir verbrachten dort wirklich eine halbe Ewigkeit, weshalb sich uns nach einer Weile auch noch Ben und Sarah anschlossen.
Letztendlich kauften wir uns zwei Glasschneidebretter, einen Kartoffelschähler, einen kleinen Schneebesen, einen Geschirrspülkorb, zwei Oberteile für Mimi, ein neues Bodyboard für Flo (das alte ist mittlerweile schon durchgebrochen), ein altes Rost, das wir als Grill für eventuelle BBQ-Abende benutzen möchten und unser Maskottchen (ein orangfarbenes Nilpferd-Kuscheltier) names Mabel für 10 AU$ - absolute bargain!
Der Namensgeber für unser Maskottchen war der Oldtimer der Angestellten. Diese war so nett und öffnete uns das Auto, damit wir ein Bild mit beiden schießen konnten.

Anschließend ging es gemeinsam zum food-shopping. Heute wurde für Burger eingekauft. Also Hackfleisch, Tomaten, Rote Beete, Käse, Sauce, Zwiebeln, Salat, alkoholische Getränke und Nachtisch (Bavarian Cake vom Aldi).
Ben war dann so nett und bereitete das Fleisch im Hostel zu. Währenddessen waren wir beide damit beschäftigt mit Sandy und Mark (Besitzer des Hostels) zu reden. Wir hatten uns nämlich spontan überlegt, die Nacht hier zu verbringen. Also fragten wir nach, ob noch zwei Betten frei seien. Da aber bereits alles vergriffen war, machten sie uns das Angebot, gegen ein wenig Arbeit ebenfalls im Mitarbeiter-Wohnwagen bei Ben und Sarah schlafen zu dürfen - kostenlos. Deshalb setzte sich Mimi bei Mark auf den Schoß und nahm eifrig Telefongespräche entgegen. Hier der Beweis ;)

Danach durfte gegessen werden. Die Küche war noch nie so voll wie an diesem Tag, denn viele der anderen Backpacker setzten sich zu uns. Es war laut und jeder hatte Spaß. Dann gesellte sich nochmals Syphon, die Hausschlange und zwei wilde Possums zu uns.


Auch wenn Ben und Sarah früher als wir ins Bett gingen, legten wir uns noch zu Olaf, Randi und Regina ins Bett und schauten noch ein wenig TV.

Alles in allem war es ein richtig schöner Abend und wir waren froh uns dafür entschieden zu haben hier zu übernachten!
Dienstag, 11. März 2014 0 Kommentare

French Toast and BBQ on the Beach!

Heute weckte uns der Duft von Toast und Eiern - raffiniert kombiniert in einem French Toast! Das bedeutet, dass die Scheibe Brot zuerst in verquirlte Eier getaucht wird und dann von beiden Seiten in der Pfanne angebraten wird. Und da heute Lyndels letzter Tag mit uns war, machte sie uns "French Toast á la Lyndel", also mit Zimt und Ahorn-Syrup. Richtig geraten, sie kommt natürlich aus Kanada. Sie machte dann aber weiter direkt nach Byron Bay, wo sie bereits ein Job in einem Hostel erwartete.
Nach dieser Stärkung konnte der Tag dann beginnen. Nachdem sich von Lyndel verabschiedet wurde, wurde nicht wirklich viel gemacht. Mimi machte sich mit Sarah und Randi zu k-mart, um unter anderem Ausrüstung für unseren bevorstehenden Trip zu kaufen (keine Sorge, Flo hatte schon einen Tag vorher mit ihr ausgesucht, was gekauft werden soll), denn wir haben uns mit Sarah und Ben unterhalten und entschieden, dass wir gemeinsam die Ostküste hochfahren werden. Schließlich verstehen wir uns super mit den beiden und haben die selben Stopps eingeplant. Außerdem verlassen sie fast zur selben Zeit wie wir das Land. 
So wurden dann im k-mart ein Zelt, zwei Schlafsäcke, zwei Isomatten, zwei Bodyboards, ein Gaskocher und vier -kartuschen, eine Lampe und ein paar Klamotten (allerdings nicht Teil der Einkaufsliste!) erstanden. Somit sind wir fast perfekt für unsere Reise ausgestattet. Wir haben nämlich mal grob ausgerechnet und es stellte sich heraus, dass unser Budget nicht mehr so lange Stand halten wird. Da aber Sarah und Ben ein noch kleiner Budget haben, haben wir uns dazu entschieden, des Öfteren mal an einem Campingplatz zu halten und dort unser Zelt aufzuschlagen. Notfalls - als Regen und/oder Sturm - könnten wir sogar in unserem Auto schlafen. Flo hat das mit Ben schon ausprobiert, also nicht übernachtet, aber Stühle umgeklappt und Koffer umgeräumt.
Während also die Mädels einkaufen waren, entspannte Flo - zum ersten Mal seitdem wir hier sind - im Salzwasser-Pool. Dieser ist nebenbei bemerkt richtig warm, aber nicht zu warm. Perfekt eigentlich!
Die Mädchen-Fraktion kam nach ca. 90 Minuten wieder zurück und bald war es dann auch schon wieder Abendessenszeit. Heute hatten wir aber was anderes geplant als sonst. Und zwar sollte am Strand gegrillt werden. Dazu kaufte Ben ein paar Einweggrills und die Mädels das dazugehörige Fleisch. Aufs Rost kamen heute Burger, bestehend aus den Brötchen, Salat, Tomaten, Zwiebeln und einer BBQ-Soße. 
Gegen 19 Uhr, also kurz vor Sonnenuntergang, fuhren wir gemeinsam zum Anna Bay und sahen der Sonne dabei zu, wie sie langsam in einem dotterfarbenem Gelb hinter dem Horizont verschwand.


Da wir noch auf Ben (und somit auch auf das Fleisch) warten mussten, dass er seine Schicht um 21 Uhr an der Rezeption beendet, liefen wir schon mal mit dem restlichen Sachen zum Strand runter und setzten uns auf ein paar flache Felsen, lauschten dem Meer, sahen in den Sternenhimmel und tranken Bier und Cider.


Kurz bevor Ben dann endlich - wir hatten alle einen Riesenhunger - kam, wollten wir schon einmal die Grills anschmeißen. Schnell mussten wir dann aber feststellen, dass sich in der Packung keine Grills, sondern selbstanzündende Grill-Brickets befanden. Somit konnten wir Ben noch schnell Bescheid geben und er nahm ein Gitterrost aus dem Ofen mit. Als er und die restlichen Sachen schließlich ebenfalls am Strand ankamen, konnte es mit dem Grillen losgehen. 
Dazu suchten wir uns einfach eine geeignete Stelle auf den Felsen. Diese bestand aus einem Spalt, der breit genug war, um das Rost darüber zu legen, und gerade so hoch, dass die Brickets darunter passen. Als die Kohle sich dann auf magische Art und Weise nach Hinzufügen einer kleinen Menge an Aktivierungsenergie durch ein Feuerzeug selbst entzündete, lief jedem schon das Wasser im Mund zusammen. Aber aus dem Plan, mal eben ein paar Burger zu grillen, wurde so schnell nichts, denn die "Kohle" war nicht heiß genug. Deshalb machten sich ein paar von uns auf die Suche nach trockenem Geäst, das dann auf die Brickets geworfen wurde. Schon nach wenigen Sekunden loderte das Holz auf und das Fleisch fing an zu brutzeln.

Unser Grillmeister Ben kam nun nur noch schwer mit dem Wenden der Burger hinterher. Innerhalb weniger Minuten war das Fleisch durch - und das ohne irgendwelche künstlichen Zusätze. Was lernt man daraus? Auf die gute alte natürliche Art und Weise geht es immer noch am besten. 
Schnell waren alle Münder gestopft - es war aber auch schon 23:30 Uhr. Es wurde noch ein wenig geredet und getrunken, bevor wir alles zusammen packten und wieder zurück zum Hostel fuhren.