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Montag, 24. Februar 2014 0 Kommentare

Auf der Suche nach dem Pool...

Auch heute stand erneut Wandern auf unserem Plan. Deshalb machten wir uns nach dem Frühstück zusammen mit Lasse nach Leura, dem Nachbarort von Katoomba. Dort suchten wir nämlich nach einem Wasserfall, bei dem sich auf der Spitze ein Pool befindet, in dem man baden und einige Meter tief in den Abgrund schauen kann.
So machten wir uns also auf den Weg nach Leura zu den Leura Falls. Zig Steine und Stöcke wurden übersprungen, Treppen hoch und runter gelaufen, Bachläufe und Klippen überquert und Plattformen und Aussichtspunkte bestaunt.
Es gab viel zu sehen: die Wege waren von vielen tropischen Pflanzen geziert und überall hörte man Vögel zwitschern. Von giftigen bzw. gefährlichen Tieren fehlt bis lange jedoch jede Spur... zum Glück! Dafür gab es allerdings eine Menge gefährlicher Treppenstufen. Diese griffen schnell die Ausdauer an und Frau wurde dadurch in der Geschwindigkeit eingeschränkt, weshalb des öfteren eine kleine Pause eingelegt werden musste. Nicht weiter schlimm, wenn man so tolle Aussichtspunkte bestaunen kann.




 Nein, dies sind alle leider nicht der gesuchte Wasserfall.


Eine kleine Verschnaufspause auf dem "Gipfel" mit folgender Aussicht...


Aussicht vom "Bridal Veil Lookout"
Doch wie bereits erwähnt war von solch einem Wasserfall hier keine Spur zu sehen. Deshalb entschieden wir uns zum nächsten Wasserfall, den Gordon Falls, zu fahren. Dort angekommen stellten wir schnell fest, dass es sich nicht um den beschriebenen handeln konnte, da dieser zu wenig Wasser führt.

Enttäuscht und erfolglos fuhren wir erneut zu Govett's Leap, um den dortigen Wasserfall näher zu betrachten. Wenn wir schon Wasserfälle bestaunten, dann gehen wir halt noch mal dort hin. Denn als wir das letzte Mal dort waren, liefen wir nur die Stufen runter zum Wasserfall, aber standen nicht oben an der Quelle. Zwar hatte er auch  nicht so viel Wasser wie beim letzten Mal, aber dennoch hatte man von hier wirklich eine überragende Aussicht!

Aussicht von der Plattform nahe des Wasserfalls.

Und leider war dann auch schon wieder der Tag vorbei, dass bedeutet: Heim, Essen kochen und ab ins 12-Betten-Zimmer zum Schlafen.
Samstag, 22. Februar 2014 0 Kommentare

Hanging Rock und Minnehaha Falls

Als wir aufgestanden waren und unser Frühstück zu uns genommen hatten, machten wir uns mit Alex und Nick, zwei Backpacker aus unserem Hostel, auf zum Hanging Rock. Es war eine 15 minütige Fahrt bis wir an dem abgeschlossenem Tor ankamen. Von dort liefen wir für weitere 70 Minuten eine breite, unasphaltierte Straße entlang bis wir dann schließlich am Baltzer Lookout ankamen.
Auch hier hat der Waldbrand seine Spuren hinterlassen...

Dieser war mit Abstand der beeindruckendste Aussichtspunkt, den wir bis dato gesehen haben. Das lag bestimmt daran, dass er keine Geländer hatte und man direkt den Abgrund hinunter blicken konnte.
 


Wenn man einen kleinen steilen Trampelpfad an der linken Seite nach unten nahm, kam man dann auch schon zum Hanging Rock. Der Hanging Rock ist ein riesiger über 100m hoher Sandsteinfelsen, der sich von der Hauptklippe losgelöst hat. Er ist unter anderem auf der Titelseite des bei Backpackern sehr beliebten Reiseführers "The Lonelyplanet" abgebildet, wie wir dann vor Ort feststellten.
Wenn man genau hinsieht, kann man Nick auf dem linken Bild an der Spitze des Hanging Rock sitzen sehen.

Mimi und Alex sahen sich das ganze von oben an (siehe linkes Bild).

Mutige Leute, die den Sprung über den ca. 1 Meter breiten Spalt zwischen den beiden Sandsteinfelsen wagen, erwartet eine atemberaubende Aussicht!

Nachdem wir alle die Aussicht bestaunt hatten, machten wir - und eine Menge Fliegen und Bremsen - uns wieder zurück zum Auto. Von dort aus ging's zurück ins Hostel, denn Nick musste dann noch was erledigen, während der Rest dann noch schnell zu Coles fuhr und Sachen für das Abendessen kaufte.
Danach fuhren wir drei noch zu den Minnehaha Falls, die ebenfalls sehr nahe am Hostel liegen. Vom Parkplatz aus liefen wir ungefähr noch 30 Minuten, bis wir die Badestelle erblickten.


 Es war sehr idyllisch und ruhig dort. Sofort ging's ins doch sehr kalte Wasser. Aber je länger man drin war, desto wärmer wurde es. Und mit dem Seil zu schwingen und sich in das Becken fallen zu lassen, machte nochmal mehr Spaß!


Aber auch der schönste Tag muss einmal vorbei gehen und so machten wir uns dann wieder zurück ins Hostel, um unser Abendessen zu kochen.
Freitag, 21. Februar 2014 0 Kommentare

Wentworth Falls

Auf dem heutigen Plan standen mehrere Wanderrouten, da wir bei der Ankunft der jeweiligen Startpunkte schnell bemerkten, dass diese Wege vorübergehend gesperrt waren, fuhren wir dann eben zu unserem eigentlich letzten Punkt der Tagesordnung, den Wentworth Falls.

Die Wentworth Falls (Wentworth Wasserfälle) nach denen die gleichnamige Ortschaft benannt ist, sind eine der großen Attraktionen der Blue Mountains und Teil des Blue Mountain Nationalparks und des Greater Blue Mountains UNESCO Weltnaturerbe Gebiets. Die Wasserfälle sind genau genommen ein 3-stufiger Wasserfall mit einer Gesamthöhe von 187 m, der vom Kedumba Creek gespeist wird. Der Wasserfall ist nach William Charles Wentworth benannt, einem der Anführer der Expedition die 1813 zum ersten Mal die Blue Mountains überquerte und das Landesinnere erreichte.

Nachdem wir einen Parkplatz ergattern konnten, liefen wir auch schon sofort los, um die Wasserfälle zu besichtigen. Zunächst jedoch mussten wir auf schmalen Wegen durch dichtes Gebüsche wandern und einen reißenden "Fluss" überqueren (sozusagen die erste Stufe der Wentworth Falls).

Danach mussten wir eine Menge Stufen hinunter steigen, um zur zweiten Stufe des Wasserfalls zu gelangen. Die Sicht von dort unten war atemberaubend. Der kleine Pool, der durch den Wasserfall gespeist wurde, lud direkt zum Baden bzw. Duschen ein, auch wenn das Wasser gefühlte 12 °C hatte.






Nach ungefähr einer Stunde machten wir uns dann weiter auf dem Weg, doch nach ca. 15 Minuten machten wir wieder kehrt, denn der Weg ging noch weiter 2 Stunden (laut Schild) bis wir dann zu den nächsten Wasserfällen (Empress Falls, die wir eigentlich auch noch besichtigen wollten) gelangen würden. Und dieser Weg war als "hard" ausgeschrieben. Und das müssten wir dann auch wieder zurück und weil wir schon 15 Uhr hatte, drehten wir einfach noch mal um, um die restliche Zeit an der zweiten Stufe zu verbringen.


Kurz nachdem wir aufgebrochen waren stießen wir dann noch auf einen Mitbewohner in unserem Hostel. Nach ein wenig Geplauder kamen wir zum dem Entschluss, gemeinsam noch was im nahen Cafe Essen zu gehen. Dort angekommen war es allerdings schon geschlossen - um 16 Uhr, was'n da los?
Naja, dann geht's eben zu Feinkost Albrecht einkaufen.
Als dies getan war ging's zurück ins Hostel, um das Abendessen zu kochen.