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Donnerstag, 24. April 2014 0 Kommentare

Tree Top Walk

Wie jeden Morgen wurde erst einmal gefrühstückt und dann wieder alles abgespült. Nebenbei sahen wir eine Python, die sich in einem Gebüsch zum Sonnen raus gelegt hatte. 

Da uns unserer heutiger Ausflug zum „Tree Top-Walk“ führte, der ein paar hundert Meter vom Campingplatz entfernt ist, ließen wir heute unsere Autos stehen und mussten mal nicht unser Bett zusammenräumen – wie angenehm.
Auf dem Weg dorthin konnte man zudem ein Flugzeug – Stinson Model A – bestaunen, das 1937 hier abgestürzt ist. Ein paar Meter weiter gab es ein paar hungrige Vögel, die sich sogar auf deinen Kopf setzten, wenn man nicht aufpasste. 



Von dort aus ging es weiter zum Eingang des „Tree Top-Walk“. Der Weg führte uns wieder einmal mitten durch den Regenwald. Man konnte sogar einen sehr alten Feigenbaum von innen bestaunen. Der sogenannte „Fig Tree“ sucht sich einen anderen Baum als Wirt und umschlingt diesen mit seinen Wurzeln. Da er die Feuchtigkeit aus seinem Wirt saugt, stirbt dieser langsam ab. Deshalb kann man diesen alten Baum von begehen. Wir quetschten uns also alle nach einander einmal rein und winkten durch die Löcher.



Danach ging es weiter zu den Hängebrücken, die zu dem Aussichtspunkt auf dem Baum führen. Maximal 6 Personen durften auf den Brücken sein. Außerdem 3 Personen auf der ersten Plattform auf dem Baum und 2 auf der zweiten. Da wir mehr als 8 Personen waren, mussten wir logischerweise manchmal warten.

Wir kletterten dann auf die erste Plattform, von der man einen wirklich schönen Ausblick hat.

Auf der zweiten, höheren konnte man allerdings nicht viel sehen, da dort das Geäst zu dicht ist.
Nachdem jeder einmal hochgeklettert war, liefen wir den Rundgang weiter und kamen schließlich wieder am Anfang raus.


Es ging zurück zum Campingplatz, wo wir unser Abendessen vorbereiteten und danach den Sonnenuntergang geniesten.



Anschließend spielten wir noch einige Runden „Black Stories“ und weil es hier oben sehr kalt wurde
(bestimmt an die 16°C), holten wir unsere Schlafsäcke und Decken aus dem Auto. Es wurde spät und so zogen wir uns in die Duschen zurück, damit die Familien mit ihren Kindern nicht geweckt werden. Dort mussten wir allerdings auch zweimal umziehen, da sich noch Leute um 23 Uhr dazu entschieden, duschen zu gehen. Gefühlte 25 Black Stories später machten auch wir uns anschließend ins Bett.



Übrigens haben wir heute unseren Rückflug gebucht. Wir machen zunächst am 3. Juli von Sydney nach Manila, Philippinen. Dort besuchen wir Mimis Oma, die sich beide noch nie gesehen haben. Übernachten werden wir bei Mimis Opa. Ja, er hat ein Haus in Sydney und in Manila.
In Frankfurt kommen wir dann am 28. Juli um 13:40 Uhr an. Ist also nicht mehr lange hin…
Mittwoch, 23. April 2014 0 Kommentare

National Parks in Queensland

Gestern mussten wir leider schon die Wohnung in Bogangar verlassen. Das bedeutet: Bett gegen Autositze, Küche gegen Gaskocher und Wasserkanister eintauschen und Fernseher und Waschmaschine zurücklassen…
Es wurde die Wohnung aufgeräumt und ein paar Wäschen gewaschen. Selbstverständlich ließen wir auch ein Geschenk als Dankeschön zurück, schließlich durften wir einfach so dort leben.
Wir fuhren mit unseren Autos, die wir mittlerweile wieder mit unserem gesamten Hab und Gut vollgestopft hatten zum Springbrook National Park, den wir schon vor ein paar Tagen gebucht hatten. Da sich die anderen uns anschließen wollten, fuhren sie schon einmal dorthin, um zu überprüfen ob sie irgendwie übernachten können, denn im Internet stand, dass alle Campsites ausgebucht sind. Wir fuhren also die Autobahn entlang und sahen plötzlich ein Schild: „Welcome to Queensland – The Sunshine State“. Wahnsinn, wir haben es endlich in den nächsten Bundesstaat geschafft. 

Nach einer Weile kamen wir in einen kleinen Stau, der uns wichtige Zeit raubte, denn als wir endlich auf dem Campground ankamen, war es bereits dunkel. Die anderen warteten bereits auf uns. Sie konnten zwar keinen Platz mehr ergattern, aber unserer war groß genug um deren Zelte unterbringen zu können. Man könnte den Campground so beschreiben: es gibt einen Hauptweg, von dem sich kleine „Hofeinfahrten“ abzweigen, in denen man die Autos parken kann. Jede Einfahrt hatte dazu eine Grünfläche, auf der gezeltet werden kann und die von den anderen Einfahrten durch Gebüsch abgetrennt ist. Wir machten also unsere Autos bettfertig, während Randi, Regina, Chantal und Olaf die beiden Zelte aufschlugen. Danach ging es zum BBQ-Bereich wo wir dann endlich unser Abendessen zubereiten konnten: Hähnchenkeulen mit Knoblauchbaguette – wie ausgefallen. 


Als dann auch endlich abgespült war, konnten wir den Abend bei ein paar Bier genießen und gingen spät, aber nicht zu spät, zu Bett, denn heute stand der Besuch der „Natural Bridge“ an. 

Es wurde gemeinsam – in der Sonne – gefrühstückt und das Auto eingeräumt, bevor wir aufbrechen konnten.



Unser erster Stopp allerdings war der ein Aussichtspunkt, von dem man die unverwechselbare Skyline unseren nächsten Stopp nach den Nationalparks sehen konnte: Surfers Paradise! 


Es wurden Bilder geschossen, ehe es zurück zu den Autos ging und unser nächster Stopp angepeilt wurde: „Canyon Lookout“. Auch von hier konnte man wieder die Wolkenkratzer aber auch Wasserfälle sehen.



Anschließend machten wir noch Halt beim „Best of All Lookout“. Nach einem kleinen Fußmarsch war man dann auch schon beim besagten Aussichtspunkt und was soll man sagen: es war wirklich ein toller Ausblick. Man konnte von hier aus sogar Byron Bay sehen – zugegeben nicht wirklich gut, aber man konnte es dennoch sehen.



Da dies ein doch sehr beliebter Ausblick zu seien scheint, wurde es schnell eng auf der kleinen Plattform, weshalb wir uns dann wieder zurück zum Parkplatz machten. 


Jetzt gab es allerdings keinen Stopp mehr und wir fuhren direkt zur Natural Bridge. Auf dem Weg dorthin gab es wieder tolle Landschaften zu bestaunen. So wurde die Autofahrt wenigstens nicht zu monoton.
Nachdem die Autos geparkt waren, starteten wir den Rundweg zur Natural Bridge. Es ging zuerst einmal eine Menge Treppenstufen hinunter. Da wir mitten in einem Nationalpark waren, konnte man hier auch einige wilde Tiere sehen. Wir waren uns zwar nicht hundertprozentig einige, welche Schlange sich da über unseren Weg windete, aber es könnte eine „Brown Snake“ gewesen sein – seeehr giftig!

Noch ein kleines Stück über eine Brücke und wir kamen endlich zum Eingang der „Höhle“.

Die Natural Bridge ist eigentlich ein Loch in einer Höhle, durch das ein Wasserfall fällt. Es sieht wirklich spektakulär aus, weshalb wir euch natürlich die Bilder vorenthalten möchten.






Als dann jeder genug Fotos geschossen hatte, liefen wir den Weg weiter hoch, sodass wir in das Loch hineinschauen konnten.

Auf der anderen Seite noch einmal dasselbe Spiel. Da das Loch allerdings im Schatten lag, mussten die Bilder ein wenig überbelichtet werden, sodass man es sieht – Entschuldigung dafür…

Nachdem wir also endlich alles gesehen hatten, liefen wir wieder zu unserem Auto und suchten erst einmal die nächste Tankstelle, denn unser Auto war durstig. Wir hatten Glück, denn 50 km weiter auf unserem Weg lag eine Tankstelle. Wir fuhren dort also hin, tanken unser Auto, gönnten uns ein Eis beim Macca’s um die Ecke und fuhren weiter zu unserem heutigen Schlafplatz: Lamington National Park – Green Mountains. Der Weg dorthin gehört eindeutig zu den interessantesten, gefährlichsten und coolsten Strecken, die wir bis dato gefahren sind. Der Campingplatz lag auf einem Berg und teilweise war die Straße gerade einmal breit genug für ein Auto. Zudem war die Aussicht atemberaubend und als es dann an der Spitze des Berges durch den Wald ging, sah es so aus als ob man durch einen Tunnel aus Bäumen fährt, aber seht selbst. 





Angekommen suchten wir dann aber erst einmal nach unserem Stellplatz, denn unsere Nummer, die wir über gebucht hatten, war besetzt. Wir riefen also noch einmal bei der Regierungsstelle an, die für die Parks zuständig ist. Diesen unterlief bei der Buchung ein Fehler, sodass wir einen Zeltplatz und keinen Wohnwagenstellplatz bekamen. Wir durften deshalb in unserem Auto auf dem Parkplatz schlafen, während die anderen die erste Nacht bezahlten und auf unserem Platz schlafen durften, weil die erste Nacht alles besetzt war. Morgen dann aber haben sie ihren eigenen Zeltplatz.
Wir richteten also wieder alles her und bereiteten noch schnell Abendessen zu, damit wir anschließend noch Karten („Shithead“) spielen und Bier trinken konnten.